Größter privater deutscher Rehaklinik-Betreiber MEDIAN erwirbt die Kliniken Wied

Stärkung des Leistungsspektrums von MEDIAN bei Abhängigkeitserkrankungen sowie Ausbau der Präsenz in der Region Westerwald / Kontinuität für Patienten und Mitarbeiter

Berlin/Wied, 15. Januar 2019 – MEDIAN, der größte private Betreiber von Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland, übernimmt die Kliniken Wied GmbH & Co. KG. Die Verträge zur Übernahme der Kliniken Wied durch die MEDIAN Gruppe wurden am 19.12.2018 unterzeichnet. Die Übernahme wird voraussichtlich Ende Februar 2019 mit Erfüllung der formellen Vollzugsbedingungen abgeschlossen sein. Das Unternehmen mit Sitz in Wied betreibt zwei Reha-Kliniken im rheinland-pfälzischen Teil des Westerwaldes und beschäftigt 166 Mitarbeiter. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mit der Übernahme stärkt MEDIAN sein medizinisches Leistungsspektrum im Kernbereich Sucht sowie seine regionale Präsenz in der Region Westerwald.

Die beiden Kliniken Haus Mühlental in Wied und Haus Sonnenhang in Steimel bestehen seit 1974 und sind seitdem auf die Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen spezialisiert. Neben 214 Behandlungsplätzen gibt es drei Adaptionsplätze zur sozialen und beruflichen Wiedereingliederung. Die Immobilien sind in renoviertem und modernem Zustand. Im Zentrum steht die Behandlung von Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeit, die Mitbehandlung von somatischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie nicht stoffgebundenen Abhängigkeiten wie Essstörungen und Spielsucht.

Dr. André M. Schmidt, CEO von MEDIAN, sagt: „Wir freuen uns, dass die Kliniken Wied nun Teil des Gesundheitsunternehmens MEDIAN werden. Die beiden Häuser passen hinsichtlich Größe, regionaler Präsenz und Behandlungsschwerpunkte ideal zur MEDIAN Gruppe. Die Rehabilitation bei Suchterkrankungen ist für uns ein elementarer Bestandteil unseres Leistungsspektrums, das in den nächsten Jahren immer wichtiger wird. Daher setzen wir auf das kompetente Personal vor Ort, das wir intensiv in den Integrationsprozess einbinden werden. Den Wechsel zu MEDIAN werden wir mit Kontinuität für Patienten und Mitarbeiter vollziehen. Die hohe Behandlungs- und Versorgungsqualität wird in der neuen Struktur beibehalten.“

Dabei werden die Kliniken Wied im Zuge der Übernahme auch in das „Medical Board Abhängigkeitserkrankungen“ von MEDIAN aufgenommen. Die sogenannten Medical Boards sind bei MEDIAN die zentralen Komitees zur Festlegung der medizinischen Standards für alle Kliniken der Gruppe in Deutschland und bündeln die medizinisch-therapeutische Kompetenz. Ziel ist, für alle Patientinnen und Patienten von MEDIAN deutschlandweit einheitliche Behandlungsstandards und Qualitätsniveaus festzulegen. Mitglieder der Medical Boards sind die ärztlichen Leiter und Experten der jeweiligen Fachrichtungen aus den MEDIAN Kliniken vor Ort. Im Zuge der Integration plant MEDIAN, die IT-Struktur beider Häuser in die gruppenweiten Systeme einzugliedern und schrittweise die MEDIAN Servicestandards einzuführen.

Über Kliniken Wied

Die Kliniken Wied sind eine etablierte, moderne Einrichtung zur stationären und ambulanten Rehabilitation bei Alkohol-, Medikamenten- und Drogenabhängigkeiten. Sie bieten darüber hinaus die Mitbehandlung von somatischen und psychosomatischen Erkrankungen sowie den nicht stoffgebundenen Abhängigkeiten wie z. B. alle Formen von Essstörungen und pathologischem Spiel an. Mit 214 Behandlungsplätzen und 166 hoch qualifizierten Mitarbeitern ist das Zentrum seit Jahrzehnten eine angesehene Institution in der Region zwischen Bonn und Koblenz.

Über MEDIAN

Das Gesundheitsunternehmen MEDIAN mit Sitz in Berlin hat 15.000 Mitarbeiter und betreibt 120 Kliniken mit mehr als 18.000 Betten. Jährlich werden rund 230.000 Patienten in den MEDIAN Einrichtungen stationär behandelt. Mit einem Umsatz von rund 1 Mrd. Euro ist MEDIAN Deutschlands größtes privates Unternehmen für Rehabilitationskliniken sowie fünftgrößter privater Klinikbetreiber überhaupt. Zur MEDIAN Unternehmensgruppe gehören neben den Rehabilitationskliniken auch psychiatrische Akutkrankenhäuser, Therapiezentren, Ambulanzen und Wiedereingliederungseinrichtungen in 14 Bundesländern. Damit bietet das Unternehmen eine flächendeckende Versorgung an sogenannten Nachsorge und Teilhabeleistungen.

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