Prävention hautnah

Kooperation der Kliniken Wied und des Wilhelm Remy Gymnasiums

Schüler und Patienten der Kliniken Wied im Austausch

Es ist Mittwochmorgen und für sieben Patienten geht es gemeinsam mit Herrn Frank und Frau Brenner (beide Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung in den Kliniken Wied) im Klinikbus auf nach Bendorf; genauer: zum Wilhelm-Remy-Gymnasium, an dem sich in dieser Woche die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe nicht mit Mathe oder Erdkunde befassen, sondern sich intensiv mit dem Thema Abhängigkeit auseinandersetzen. Nach einer Klinikvorstellung durch Herrn Frank und Frau Brenner in den jeweiligen Klassengruppen stellten sich die Patienten den vorbereiteten und interessierten Fragen der Schüler. So entstand ein reger Dialog und Austausch, der wertschätzender und lebhafter nicht hätte sein können. Thematisiert wurden unter anderem der Erstkontakt zum Suchtmittel und dessen Gründe, die familiäre und soziale Anbindung im Rahmen des Konsums, Konflikte mit dem Gesetz und der steinige aber lohnenswerte Weg hin zur Abstinenz. Die Patienten ließen es sich nicht nehmen, die Schüler ausdrücklich und präventiv zu warnen und unterstrichen dies mit der Schilderung ihrer persönlichen Erfahrungen. „Ein gelungenes und wertvolles Zusammentreffen“ – dieses Resümee zog nicht nur das Lehrpersonal, sondern insbesondere auch die Schüler/innen des Wilhelm-Remy-Gymnasiums und die Patienten der Kliniken Wied. Zum Ende des Besuchs überraschten die Schüler/innen des ersten Aufeinandertreffens die Patienten mit einem „Dankeschön“ der besonderen Art. Innerhalb kürzester Zeit war es den Schülern der Klasse 8c gelungen, ein „Vielen-Dank“-Plakat zu gestalten, welches ab sofort einen Platz in den Kliniken Wied finden und an die Präventionsarbeit von diesem Vormittag erinnern wird.

Alle Patienten erklärten sich schriftlich mit der Veröffentlichung des Bildmaterials einverstanden.

Ort: Wilhlem Remy Gymnasium Bendorf

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